Im äußersten Osten Mecklenburg-Vorpommerns und ganz nah an der Grenze nach Polen befindet sich das idyllische Fischerdörfchen Altwarp.

Der am Südufer des Stettiner Haff auf einer Halbinsel liegende Ort Altwarp liegt an der Seegrenze zur Republik Polen und ist gleichzeit der nordöstlichste Festlandspunkt Deutschlands. Alleine schon aus diesem Grund lag es nahe, diesen Ort im Rahmen des Projektes eine Besuch abzustatten.

Altwarp hat eine über 850-jährige Geschichte

Der am Tor zur Ostsee liegende Ort und in 1136 erstmals urkundlich erwähnte Ost, ist bis heute stark vom Fischfang geprägt., besitzt jedoch auch einige weitere, historische Höhepunkte. So wurde es beispielsweise von 1938 an bis 1991 immer wieder vor allem durch militärische Zwecke geprägt. Ein Zeugnis dieser Zeit ist beispielsweise der im Wald von Altwarp liegende sowjetische Ehrenfriedhof, auf dem im 79 Gemeinschaftsgräbern 200 umgekommene Kriegsgefangene ruhen.

Wunderschöne Natur am Rande des Stettiners Haff

 Viel Landschaft gibt es rund um Altwarp zu entdecken. Mit dem Naturschutzgebiet Altwaper Binnedünen, Neuwarper See und Riether Werder ist die Fauna hier vor allem durch seltene Pflanzen, Schmetterlinge sowie Eichen- und Kiefernwälder gesegnet. Auf unserer Reise fanden wir hier auch eine ungewöhnliche Anzahl von äußerst fotogenen Wacholdersträuchern in einem Kiefernwald, welches als “Wacholdertal” bezeichnet wird.

 Eines aber beeindruckte mich an diesem Ort ganz Besonders: nachdem die am Abend unseres Besuches erlöschten Lichter und Musiken der dortigen Dorfkirmes mit dem Highlight des Auftrittes von Bernhard Brink geendet hatten, faszinierte zum Sonnenaufgang am nächsten Morgen eine nahezu magische Stille, die nur durch das Kreischen der allgegenwärtigen Seevögel und dem durch das Uferschilf flüsterndem Wind unterbrochen wurde.

Uraltes Fischerdorf Altwarp am Stettiner Haff – die Bildergalerie:

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Stephan Rech

Stephan Rech

Stephan Rech | FOTOGRAFIE

Stephan Rech ist Fotograf mit Leib und Seele. Aus Liebe zur Natur mit all Ihren Farben, Formen und Geräuschen lässt er dies in seinen Bildern, mal kreativ und abstrakt, mal dokumentarisch erleben. Die Faszination gibt er als Vollmitglied der  Gesellschaft für Naturfotografie (GDT) in fotografischen Coachings- und  Einsteigerkursen weiter.

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